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ASIEN

 

BIKETOUR
auf das Dach
der Erde für
Mountainbiker:
Manali - Leh

Fotogalerie

Tourbericht

 

 

BERGTOUR
auf den Stok
Kangri (6150m)

Fotogalerie

Tourbericht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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INDIEN 2001 - TRANSHIMALAYA - VON MANALI NACH LEH

indien_manali_leh

 

Zunächst erfogt hier eine gängige Etappenbeschreibung, darunter folgen meine Erlebnisse bzw Tourenbeschreibung.

  So sah zunächst die Planung aus... darunter ist zu lesen wie es wirklich war.
 
Start
Höhe
km
hm
Ziel
Höhe
Pass/Pässe
Bemerkungen
1.
Manali
1926
38
1400
Marhi
3320
Marhi, Zeltdorf vor dem Rothangpass
2.
Marhi
3320
72
1200
Tandi
3100
Rothang La (4060 m)
 
3.
Tandi
3100
37
600
Jispa
3300
 
 
4.
Jispa
3300
30
1100
Zingzingbar
4150
Patseo-Pass (3820 m)
 
5.
Zingzingbar
4150
50
900
Sarcho Saroi
4490
Baralacha-Pass (4891 m)
 
6.
Sarcho Saroi
4490
86
1300
Pang
4400
Nikli-Pass (5050 m)
Lachulung-Pass (5065 m)
 
7.
Pang
4400
112
900
Gya
4150
Taglang La (5303 m)
Eine "Wahnsinnsabfahrt" ins Industal!
8.
Gya
4150
45
100
Kloster Hemis
3625
 
9.
Hemis
3625
44
400
Leh
3500
 
 
10.
Leh
3500
86
2100
Leh
3500
Kardung La (5602 m)
Auch ohne Gepäck nicht unterschätzen.
 
10 Etappen
+ Akklimati-
sationstage !
ca.
10000
hm

ca.
600 km

max.
2100
Tag
max. Schlafhöhe
4490 m
7 Pässe, davon
4 über 5000 m Höhe

Traumhaft schöne Tour !

  Eine weitere sich anbietende interessane Tour wäre von Leh aus nach Srinagar weiterzufahren.

MIT DEM MOUNTAINBIKE SOLO VON MANALI NACH LEH

Geplant war die Tour mit einem lieben Freund zusammen, dem Michael. Wenige Tage vor dem Abflug musste er jedoch aus zwingenden Gründen daheim bleiben.

Acht Monate Training und gut 5000 km liegen hinter uns. Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren als mir mein Freund Michael vier Tage vor Abflug mitteilt, dass er aus wichtigen persönlichen Gründen nicht mitfahren kann. Somit geht es allein auf die Reise.

Freitag, 06.07.2001

Der Abschied am Flughafen Münster-Osnabück ist wunderschön. Meine beiden Kinder Janosch und Marie, Ulli, Michael und Martina sind gekommen um mich zu verabschieden. Als ich sie nach all den Umarmungen und Küssen verlasse und durch die „Einchecktür“ gehe fließen die Tränen.

Samstag, 07.07.2001

1 Uhr des Nachts ist Delhi-International-Airport erreicht. Mit dem Taxi geht es zum Bahnhof. Zum ersten Mal im Leben begegnet mir das wirkliche Elend – aber hier soll es ja um die Tour gehen.

Die Nacht verbringe ich zwischen ausgemergelten Körpern auf einem Bahnsteig. Mit dem Taxi verlasse ich morgens Delhi, das Elend ist einfach nicht auszuhalten. Per Bus und Bike geht es zum Fuße des Himalaya, nach Manali (1926 m).

Montag, 09.07.2001

2 Tage vergehen zur Akklimatisation, wobei es tagsüber sehr heiß, und Abends bzw. des Nachts es wie aus Kübeln schüttet. Die Wolken regnen sich auf den Hängen der ersten 4000er aus. Zum Glück liege ich in meinem Schlafsack in einem kleinen „Hotelzimmer“.

Mittwoch, 11.07.2001

Um 9:40 Uhr geht es endlich los, vorher goss es in Strömen. Die 1. Etappe sollte von Manali (1926 m) nach Marhi (3320 m), auf dem Weg zum Rothang-Paß gelegen, führen. Nach ca. 10 km lud ein am Straßenrand liegendes Cafe mit Außenterrasse zum Frühstück ein. Auf dem Parkplatz stand ein kleiner Bus und ein Jeep. Ca. 10 Mountainbiker stürmten aus dem Bus und von der Terrasse kommend auf mich zu, zuckten ihre Kameras und... fotografierten mein Mountainbike – na, so etwas? Wie sich herausstellte wollten sie dieselbe Tour fahren wie ich, lediglich hatten sie bei einem Reiseunternehmen allen Komfort gebucht, wie einen Begleitbus und Jeep, der während der Fahrt die Biker versorgt. Natürlich stehen dann abends auch die Zelte aufgebaut bereit und das Essen ist zubereitet. Jemanden mit Gepäck und allein hatten sie wohl nicht erwartet.

Um 15:20 Uhr erreichte ich nach einem kleinen Wettrennen mit der Buscrew nach 4:24 Std. reiner Fahrzeit und 38 km in den Beinen Marhi (3320 m). Der Compi am Bike spuckte weiterhin die Daten von 1612 Uphillmetern und 259 Downhillmetern aus. Das in der Karte eingezeichnete Guest House war verriegelt, die kleine Zeltstadt ausgebucht. Kein Lager war mehr zu ergattern, jedoch gab es eine warme Mahlzeit und Getränke zu kaufen.

Mehr und mehr zogen tiefgraue Wolken aus dem Tal kommend hinauf. Leicht war zu erraten, was wenige Stunden später sich zutragen würde. Das Regeninferno der vergangenen 2 Nächte im Gedächtnis machte den Entschluss leicht weiter zu fahren. Nach weiteren 18 km war kurz vor 20 Uhr der Rothang-Paß auf einer Höhe von 4060 m erreicht – mein erster 4000er (der höchste fahrbare Pass in den Alpen ist das Madrischjoch und beträgt ca. 3170 m Höhe). Ein Gefühl von Freude, Kraft und Freiheit durchströmte mich; kein Mensch weit und breit, lediglich Wolken, welche eine maximale Sichtweite von ca. 50 m erlaubten. Damit einhergehend kam die Dunkelheit und die Kälte. Nach dem Anlegen von Fleecepullover, Beinlingen und Regenjacke ging es hinunter. Es wurde stockdunkel und regnete immer wieder. Zwischendurch, wenn gerade mal keine Wolke sich ergoss funkelten die Sterne am schwarzen Firmament. Irgendwann begab ich mich mit eiskalten Fingern auf der Suche nach der Stirnlampe, müßig zu erzählen, dass sie sich in der letzten Tasche befand. Seit dem liegt sie immer griffbereit in der Rahmentasche.
Die Fahrt ging weiter, immer bergab. Zwangspausen wurden eingelegt, da die Finger vor Kälte nicht mehr in der Lage waren zu bremsen... das Gefühl in den Füssen hatte sich bereits vor einiger Zeit verabschiedet, die Ballen waren Kältetaub.
Nässe, Fahrtwind und Kälte ergeben ein unschlagbares Trio. Die anfangs asphaltierte Straße wurde zum Schotterweg und umgekehrt. Riesenschlaglöcher erforderten Mountainbikefeeling wie im Gelände um nicht über den Lenker zu fliegen. Oft lag auf der einen Seite des Weges die Bergflanke, auf der anderen Seite ging es steil bergab zum Fluss hinunter, welcher zwar zu hören, jedoch nicht zu sehen war. Einen Platz um das Zelt etwas abseits aufzuschlagen gab es, soweit es bei den Sichtverhältnissen zu beurteilen war, nicht.

Irgendwann in der Nacht hörte der Regen auf und der sternenklare Himmel samt Mond erzeugten ein „unheimlich schönes Gefühl.“
Bald ging es wieder berauf, ein kleiner, nirgendwo erwähnter Pass forderte seinen Tribut. So ging es teilweise direkt am Fluss namens Chandra entlang in einen Kessel umrandet von 5- und 6000ern. Ein Felsen direkt über den Fluten lud zur dringend benötigten Rast ein. Müsliriegel, Isostar und ein bisschen kalte Gemüsebrühe, dann ging es weiter.
Nach 16:42 Std., davon 13:18 Std. auf dem Sattel, 126,5 km mit 2962 Uphillmetern und 1748 Downhillmetern erreichte ich völlig fertig, aber glücklich gegen 2 Uhr nachts Keylong. Die erste Tour ging also über etwas mehr als die beiden ersten geplanten Etappen.
Ja ja, so ist es wenn man einen riesengroßen Fehler macht! Mein Zelt hatte nur 75 DM gekostet und hielt angeblich einer Wassersäule von 400 mm stand...

Wichtige Anmerkungen: In Berichten hatte ich gelesen das die Regenwahrscheinlichkeit nahe der der Sahara ist, was jedoch nicht stimmt! Auch in Leh regnet es im Sommer immer mal wieder. Ein Top-Zelt ist unabdingbar.
Die zweite Mähr ist die, dass es unterwegs teilweise über 100 km lange Strecken kein Wasser geben soll. Auch das stimmt nicht, überall gibt es saubere Zuflüsse von oberhalb. Zur Sicherheit gehört dann lediglich eine Desinfektionspille in die Wasserflasche.

In Keylong übernachtete ich in einem Gemäuer welches zu einer Seite hin offen war. 2 Stunden später weckten mich die Sonnenstrahlen und um 7 Uhr öffnete ein kleines Hotel... der Tag gehörte überwiegend dem Bett. Ein Ruhetag zur Akklimatisation folgte hier auf ca. 3300 m Höhe.

Ein kleines Internetcafe gab Gelegenheit den "Lieben in Good Old Germany" kurz vom Beginn der Tour zu berichten – die folgenden Tage würde es keine Möglichkeit dazu geben.

Freitag, 13.07.2001

Ein wunderschöner sonniger Tag lädt zum radeln ein, in den Mittagsstunden glüht die Sonne senkrecht mit 34-38 Grad vom Himmel. Traumhaft schöne Schluchten und Berge säumen die Fahrt.

Immer wieder trifft man auf StraßenarbeiterInnen. Es ist total beeindruckend was diese Menschen hier leisten müssen um zu überleben. Es geht über einige Fluss- und Bachüberquerungen, teilweise bis zu ca. 30 cm tief.
Die letzten km zehren an den Kräften, da die Straße zunehmend schlechter, und die Luft immer dünner wurde. An einer Baustelle geht es für ca. 200 m durch tiefen Schlamm. Das beladene Bike ist nur mit viel Mühe hindurchzuzerren.
Der Zielort heute heißt Zingzingbar (4150 m); er besteht aus einem Haus, einer Hütte und einer ca. 80 cm hohen viereckigen Mauer loser aufeinander gestapelter Steine worauf sich eine alte Plastikplane befindet. Die meisten Straßenarbeiter schlafen dort!
Die Arbeiter nehmen mich sehr freundlich auf, bitten um ein Gespräch und servieren heißen Buttertee. Mein Zelt findet hinter dem Haus unter einem Wellblechdach platz. Glück gehabt, denn nachts regnet es...
Um 5 Uhr werde ich mit einem heißen Tee geweckt.
Die Gesamtfahrzeit für die Etappe belief sich auf 7:50 Std. wobei 5:40 Std. geradelt wurden. Die Strecke betrug 56, 8 km wobei 1346 hm zu überwinden und 386 hinuntergerollt werden konnten.

Samstag, 14.07.2001

Der Baralacha-Pass (4981 m) steht heute bevor. Zu Beginn der Fahrt nehme ich mir vor die fehlenden 19 hm einen Berg hinaufzusteigen um zum ersten Mal auf 5000 m Höhe zu sein.
22 km uphill liegen zum Teil sichtbar in Serpentinen gewunden vor mir. Ab 4500 m Höhe beginnen leichte Kopfschmerzen. Die letzten 3-5 km sind in der heißen Sonne wirklich hart. Die Kopfschmerzen nehmen zu, sind aber durchaus noch erträglich.
Die Abfahrt entschädigt für alles, einfach grandios! Außerdem stehen unterwegs irgendwo 3 Zelte am Wegesrand... Reis mit Gemüse und Getränke... herrlich!
Kurz vor Sarche steht ein Zeltdorf mit Nobelzelten zum Mieten bereit, also mit „Hot Shower“ (welche wie immer klalt sind) und Küchenzelt in der Mitte am Wegesrand... oh happy day...
Die Zeltstadtbesitzer sind völlig freundlich, wissbegierig und hilfsbereit. Alle 3 haben ein abgeschlossenes Hochschulstudium, müssen sich jedoch auf diese Art und Weise durch das Leben schlagen.

Die Gesamtfahrzeit betrug an diesem Tag 6:30 Std. wobei das Hinterteil 4:14 Std. dem Sattel schmeicheln durfte. 41 km wurden zurückgelegt wobei es 817 m hoch und 423 m runter ging. Die max. Höhe betrug 4981 m... die 19 hm konnte ich mir am Pass verkneifen... morgen kommt ja der erste 5000er... die Gedanken sind schlau.

Sonntag, 15.07.2001

Die Abfahrt über Sarchu und Whiskeybridge ist einfach nur toll. Plötzlich beginnen die Kehren hoch Nikli-Pass (5050 m). Den ganzen Tag fahre ich mit Beinlingen, da gestern die Oberschenkel etwas rot geworden sind. Ab 4500 m fangen erneut die Kopfschmerzen an. Bei 4800 m kommt der zweite Schub. Während einer Pause sehe ich, dass mein Hinterrad im heißen Teer eingesunken ist. Der Teer umschließt die ersten 1-2 cm der Speichen. Es dauert über eine Stunde in glühender Sonne um den Papp halbwegs abzubekommen (noch heute zieren Reste das Bike). Danach bin ich so fertig und schmeiße eine Aspirin ein. Der Pass zieht sich und zieht sich, irgendwann kann ich nur noch heulen... denke an meinen Sohn Janosch, meine Tochter Marie, an Ulli und liebe Freunde – es geht weiter. Die Abfahrt vom Nikli-Pass ist ca. 6 km lang und vernichtet 160 hm. Dann folgt die Auffahrt zum zweiten 5000er dieses Tages, den Lachulung-Pass (5065 m). Nach meinem Gefühl ist die Auffahrt wesentlich länger und höher als die Abfahrt vom Nikli... die Höhenangaben stimmen wohl nicht ganz. Die letzten 4 km ist Schieben angesagt, da loser Schotter aufgefüllt ist, die Straße ist im Bau befindlich.
Absolut am Ende erreiche ich den Pass... unterwegs habe ich es so gehalten wie immer: wenn du nicht mehr kannst, dann fahre einfach weiter... und wenn du gar nicht mehr kannst, dann lächle und fahre weiter... so klappt es immer.
Auf der Passhöhe ist es stürmisch und kalt (8°). Aber die Abfahrt nach Pang macht vieles wieder wett, fast vergessen... traumhaft, einfach grandios. Pang ist eine kleine Zeltstadt, dort übernachte ich in einem Mehrpersonenzelt als einziger Gast bei 2 freundlichen Ladakhies.

Die Gesamtzeit betrug 11:50 Std. wovon 7:25 Std. gefahren wurde. Der Tacho verabschiedete sich, jedoch betrug die Distanz ca. 92 km. 1300 hm ging es rauf und runter.

Montag, 16.07.2001

Um 7:35 Uhr verlasse ich die freundlichen Ladahkies. Der Weg führt 250 hm serpentinenartig hinauf zur Hochebene. Diese erstreckt sich über ca. 40 km wobei im Verlauf der Ebene ca. 100 hm abwärts gefahren wird. Den ganzen Tag herrsch Rückenwind, eine traumhafte Fahrt.
Kurz nach dem Schild „19 km bis zum Pass“ geht es hoch, das Ziel ist bereits sichtbar. Aufgrund der besseren Akklimatisation fangen die Kopfschmerzen erst bei 4950 m an. Eine Aspirin genügt um den Schmerz zu vertreiben. Eine alte Bergsteigerregel besagt ja, dass wenn du mit 2 Aspirin am Tag klar kommst, dann ist es o.k.
Auf der ganzen Tour benötigte (nicht wirklich) ich 2 Tabletten, also völlig im grünen Bereich.
Ab 5000 m werden die Pausen häufiger und länger. Um 16 Uhr erreiche ich die Passhöhe des Taglang La (5360 m). Ausnahmsweise ist es nicht besonders kalt oder windig. Die Auffahrt war nicht so anstrengend wie die Tage zuvor, da des Öfteren eine Wolke die Sonne verdeckte.
Die Abfahrt nach Upshi (in Gya gab es keine Übernachtugsmöglichkeit – außer Zelt) ist ultimativ genial!!! Von 5360 m, dem zweithöchsten Pass der Erde geht es hinunter auf 3540 m.
Die Gesamtfahrzeit betrug incl. der Pausen 11:45 Std. wobei ca. 125 km zurückgelegt wurden (Tacho defekt). 1007 hm und 1988 ruter.

Dienstag, 17.07.2001

Die 52 km von Upshi nach Leh sind anstrengender als erwartet. Es ist bewölkt und sehr schwül. Im Industal herrscht nun viel Verkehr.
Endlich in Leh angekommen nimmt man zunächst einmal wieder viele unangenehme Gerüche wahr... es stinkt fast wie in Delhi. Auch ist es laut hier, die Ruhe der Tour ist beendet. BettlerInnen säumen wieder den Straßenrand. Das Quartier im „Old Manali Guest House“ ist o.k., auch wenn wieder zu viel mit dem Schild „Hot Shower“ versprochen wird.

Die Gesamtfahrzeit betrug 4 Std. wobei 52 km zurückgelegt wurden. Ca. 416 hm und 311 bergab.

Mittwoch, 18.07.2001

Ein Regenerationstag wird in Leh eingeschoben, Zeit zu mailen. Ständig wird die Leitung unterbrochen bzw. ist Stromausfall. 2 mails schaffen den Weg um eine kurze Mitteilung an die Lieben daheim zu senden.

Donnerstag, 19.07.2001

Um 6:30 Uhr startet die Königsetappe zum Dach der Welt für Mountainbiker, dem Kardung La mit seinen 5602 m Höhe. 40 km bergauf stehen bevor... jedoch zum ersten Mal ohne Gepäck, das liegt im Guest House. Lediglich ein kleines daypack ist dabei.
Nach gut einer halben Stunde die erste Panne, ein Plattfuß... natürlich hinten. Ein kleiner Dorn steckte im Mantel, welcher sich jedoch mit der Zange entfernen ließ.
Die Sonne brennt mit bis zu 38° vom Firmament, kein Schatten weit und breit, keine Wolke ziert das Blau.

Die ersten 20-25 km laufen sehr gut, es ist noch nicht so heiß, der Asphalt ganz o.k. Die letzten 15 km ist der Belag waschbrettartig, der Teer schmiert, so weich ist er. Der Kardung La zieht und zieht sich, auch wenn man meint gleich da zu sein, da die Passhöhe recht früh sichtbar ist, so zieht sich die Straße jedoch immer wieder in Windungen in Bergeinschnitte hinein.
Ab ca. 5300 m melden sich ganz leichte Kopfschmerzen, die Akklimatisation scheint dennoch geklappt zu haben.

Der „Kaiserpass“ verlangt mir alles ab, hatte es mir ohne Gepäck leichter vorgestellt. Habe den Kollegen wohl ein wenig unterschätzt, nun holt mich die Realität auf den Boden zurück.

Nach ca. 9 Stunden erreiche ich die Passhöhe, ein Glücksgefühl durchströmt den ganzen Körper.
Auf der Passhöhe steht ein kleiner Tempel, der höchstgelegene der Welt. Dort hinterlege ich in den Händen einer Buddhastatue einen kleinen Stein, welcher aus dem Himalaya stammt, er war ein Geschenk einer lieben Freundin, welche damals sagte das es heißt wer diesen Stein besitzt, der bringt ihn zurück in den Himalaya. Buddhas Hände im höchsten Tempel der Erde schien mir ein angemessener Ort zu sein. Auf der Passhöhe sammelte ich kleine Steine um selbige an ggf. an Freunde zu verschenken... vielleicht kehren ja auch sie zurück.

Der Blick hinüber nach China ist überwältigend. Der Blick in die andere Richtung fällt automatisch auf den Stok Kangri, einen Gipfel mit 6120/6150 m Höhe. Auf selbigen sollte ich wenige Tage später stehen.

Die Abfahrt dauerte ca. 1 Stunde... berauschend.

Gesamtfahrzeit incl. Reparatur ca. 10 Std. wobei 82 km zurückgelegt wurden. Die hm und Downhillmeter sind identisch 2100.

 

 

INDIEN 2001 - BESTEIGUNG DES STOK KANGRI - 6150 m

indien_stok_kangri

 

Freitag 20.07.2001

Ein Tag in Leh um das Equipment für die Besteigung des Stok Kangri (6150 m) zu besorgen.

Samstag 21.07.2001

Aufstieg zum Yak-Camp

Sonntag 22.07.2001

Aufstieg zum Base-Camp

Montag 23.07.2001

Aufstieg zum Stok Kangri

Eine kleine Vorgeschichte – folgendes las ich im Reiseführer

BERGTOUR AUF DEN STOK KANGRI (6150 m)

Praktisch vor der Haustür von Leh liegt der wie eine Pyramide aussehende, 6120 m hohe Stok Kangri (Anmerkung: oder 6150 m je nach Karte). Für die Besteigung des Stok Kangri ist seit kurzem (Anmerkung: ca. 1998) kein Permit mehr notwendig, der Berg gilt jetzt als „trecking-summit“.

Die Besteigung des Stok Kangri übersteigt den Schwierigkeitsgrad einer normalen Trekkingtour. Wer aber ein bisschen Bergerfahrung mitbringt, wird keine Probleme bekommen. Für die Tour sollte man 4-5 Tage kalkulieren: 2 Tage zum Basecamp, je einen Tag zum Stok Kangri und evt. zum Nachbargipfel Golep Kangri und einen Tag zurück. Da zwischen der Ortschaft Stok und dem Gipfel 2500 m Höhenunterschied liegen, sollte man sich beim Aufstieg genug Zeit zum Akklimatisieren lassen.

An Ausrüstung benötigt man Pickel, Steigeisen (ist beides in Leh erhältlich), ein Zelt und genügend Lebensmittel. Pferde für das Gepäck erleichtern die Tour, da beim anstrengenden Aufstieg die Puste knapp wird. Während der Saison ist es ungewiss ob im Dorf Stok Pferde erhältlich sind. Besser organisiert man sie schon in Leh in einem Reisebüro.

Zwar trifft man bisweilen Hartgesottene, die ihr Gepäck selbst hochtragen, aber sogar erfahrene Bergsteiger nehmen sich meistens ein Pferd. Ein Führer ist nicht notwendig, denn der Weg ist leicht zu finden.

Wegbeschreibung

Man nimmt entweder den Bus oder ein Taxi zu der 14 km von Leh entfernten alten Königsresidenz Stok. Der Einstieg ins Tal beginnt gleich oberhalb der Ortschaft und ist nicht zu verfehlen. Nach 1,5 Stunden findet man linker Hand eine Reihe großer Bäume. 5 Minuten danach biegt der Pfad nach rechts ab und folgt dem arkha-Valley-Trak. Nach 300 m biegt der Weg links ab und geht über einen kleinen Sattel. Man trifft dann beim Abstieg wieder auf den Fluss, dem man weiter folgt. Der Aufstieg ist in den ersten 15 Minuten ziemlich steil und geht danach gemächlich weiter. Nach insgesamt 4 Stunden findet man ein paar Steinhäuser von Hirten (Yakcamp). Hier sollte man campieren, was wichtig ist für die Akklimatisierung. Wer keine Pferde dabei hat und nur den Stok Kangri besteigen will, kann am nächsten Tag von diesen Steinhäusern aus auf dem schmalen Pfad eine Abkürzung zum Gipfel nehmen.
Vom Yakcamp geht es eine halbe Stunde den Fluss entlang, um dann bei der Flussgabelung nach links abzubiegen.

Am Basecamp gibt es wieder einen Campingplatz (Gelände am Fluss). Von hier wird am nächsten Tag in einer Tagestour der Gipfel des Stok Kangri bezwungen, die Pferde bleiben im Basecamp.

Der Aufstieg zum Kangri-Gletscher dauert etwa 6 Stunden. Man sollte das Basecamp zwischen 1 und 2 Uhr morgens verlassen, wenn der Schnee beim Aufstieg noch genügend hart ist. Man verlässt das Basecamp in nordwestlicher Richtung zum Chörten, von wo die Ostwand des Stok Kangri zu sehen ist. Es geht dann eben zum Fuße des Berges, wo man nach links abbiegt und den Gletscher entlang läuft. Nach 800 m wird er gequert, und man steigt mit Steigeisen über die schneebedeckte Südwand zum Gipfel hoch.

Selten wird der vom Basecamp aus 4 Stunden entfernte Golep Kangri bestiegen.

 

SOLO AUF DEN STOK KANGRI

Und noch eine kleine...

Nachdem ich im Reiseführer obige Zeilen gelesen hatte machte ich mich auf zum „Touristoffice“ von dem es in Leh zahlreiche gibt.

Auf meine Frage ob es möglich sei den Stok Kangri allein zu erklimmen gab es folgende Antwort: „Yes Sir, no problem!“ Danach fing der gute Mann an aufzuzählen was ich alles benötigen würde:
•einen Führer •zwei Pferde •ein Kochzelt •Proviant •Ausrüstung wie Gletscherstiefel, Steigeisen, Rucksack, Gamaschen und Pickel etc. Summa summarum 330 $. Auf meinen Einwand hin allein gehen zu wollen sagte er dann mit großzügiger Miene: „O. K. Sir... 300 $.

Tja... also ins nächste Office. Dort bekam ich zunächst die gleiche Antwort, dass es gut möglich sei allein den Gipfel zu erreichen, alles zusammen incl. Führer 160 $. Ohne Proviant sei auch 150 $ möglich.

Nun hatte ich die Faxen dick und machte mich auf die Suche nach einem Ausrüstungsverleih (hatte ja nur Radsachen dabei). Noch am selben Tag fand ich einen Laden mit der Aufschrift „OUTDOOREQUIPPEMENT“ was sich recht viel versprechend las – also hinein. Ein toller; wenn auch alter, Rucksack von Lowe, Steigeisen, Gamaschen, Pickel waren vorhanden, jedoch haperte es mit den Schuhgrößen. Der Mann teilte mir mit, dass sein größtes Paar Schuhe unterwegs sei, jedoch morgen wieder zurück sind. Also gut, am folgenden Tag wieder hin... und tatsächlich, sie passten fast (etwas zu kurz), zumindest so, dass es mir möglich erschien mit wenig Blasen davon zu kommen. Meine Mountainbikeschuhe wurden durch neue Turnschuhe der gefakten Marke Nike ersetzt, welche leider auch nicht in meiner Größe zu haben waren, jedoch ließ es sich mit einem kleinen Loch im Zehenbereich dann ganz gut wandern.

Am Samstag, den 21.07.2001 war es dann endlich so weit. Mit dem Taxi ging es nach Stok und dann weiter per pedes.

Yakcamp

Anfangs gab es noch soetwas wie Wege, welche jedoch bald nicht mehr als solche zu erkennen waren. Nach einem kleinen Irrweg, der mich 1 Stunde kostete gelangte ich dann zurück auf die richtige Route. Die Beschreibung im Reiseführer war mehr als unzureichend, so erfreute ich mich an den Anblick eines Engländers welcher mir von oben entgegenkam. Seine Beschreibung des "Weges" verhalf mir dazu eine gute Stunde später das Yakcamp zu erreichen. Dort standen bereits 2 Zelte, und so wie sich bald herausstellte, gehörten sie etwa 10 ladahkischen Studentinnen welche zusammen mit ihrem Guide und einem auszubildenden Hilfsguide ebenfalls auf dem Weg zum Stok Kangri waren. Der Guide war total nett und erklärte mir den weiteren Wegesverlauf.

Am folgenden Morgen waren sie bereits unterwegs als ich mich gegen 7 Uhr aus den Federn schälte, weit und breit niemand zu sehen. Nachdem alle Sachen im Rucksack verstaut waren, 2 Müsliriegel meinem Magen schmeichelten, und ich gerade beginnen wollte mein Tagwerk zu verrichten, da stand plötzlich eine alte Hirtin vor mir und wollte Geld für die Übernachtung. Na, sowas... das Wasser habe ich aus dem Fluss entnommen und mein Zelt stand auf allgemeinem Grund. Da sie so herzzerreißend darum bat, gab ich ihr einige Rupies und machte mich auf den Weg.

Basecamp

Aufgrund der Wegbeschreibung erreichte ich einige Stunden später ohne Irrwege das Basecamp, welches auf ca. 4900 m gelegen ist. Welch eine Überraschung hier ca. 20 Esel und Pferde zu sehen. Außerdem standen dort ca. 15-20 Zelte.

Nachdem mein Zelt aufgebaut war ging ich durchs Camp und fragte jeden der mir entgegenkam nach dem Weg zum Gipfel... niemand kannte ihn, da sie dieses Camp lediglich als Pass für ihre Trekkingtour nutzten, sie also nicht hinauf wollten. Mein Weg führte also wie ein T-Stück auf die Trekkingroute.

Endlich traf ich 2 polnische Frauen welche die Nacht zuvor mit ihrem Guide auf dem Gipfel waren. Sie sagten das es völlig einfach sei den Weg hinauf zu finden, man müsse bloss einmal auf dem Gletscher angelangt rechts die Schneise hinauf. Außerdem sei es nicht gefährlich, da es zwar vor Gletscherspalten nur so wimmele, diese jedoch entsprechend der Jahreszeit offen seien.

Aufstieg zum Gipfel

Um 0:25 Uhr verließ ich das Basecamp bei völliger Dunkelheit, zum Glück leuchteten die Sterne am Himmel. Der Kegel meiner Stirnlampe war kaum auf dem dunklen, felsigen Boden zu sehen. Den Weg, welcher hier ausgetreten ist, war ich tagsüber bereits ein Stück gegangen und hatte versucht mir den Verlauf einzuprägen, was sich nun als hilfreich erwies.

Auf etwas über 5000 m Höhe führt der Weg durch eine schmale Öffnung in das Rundell des Gletschers. Der Anblick war so überwältigend, dass ich mich erst einmal auf den Rücken legte, abwechseln den Blick über die Gipfel der 6000er und des Firmamentes schweifen lies... Tränen des Glücks, der Ehrfurcht, des Alleinseins und gleichzeitig der Verbundenheit mit allem liefen über die Wangen. Irgendwann kam ich wieder im Wachzustand an, tauschte die Turnschuhe gegen die Gletscherstiefel aus und betrat den Gletscher. Dieser stieg zunächst nur sanft an, die Spalten waren an geeigneten Stellen gut zu überspringen.

Gegen 1:30 Uhr war ich nah dran aufzugeben, da mir keine Schneise auf der rechten Seite auffiel, der Lichtschein meiner Stirnlampe leuchtete vielleicht 5 m aus. Spuren gab es auf dem verharschten Schnee keine, von einem Weg ganz zu schweigen. So kam der Gedanke auf noch ein wenig mein Glück zu versuchen und ggf. am Tage noch einmal bei Tageslicht den Einstieg zu suchen, dann sollte es wohl möglich sein in der folgenden Nacht aufzusteigen.

Plötzlich sah ich 2 sich bewegende Lampen irgendwo vor mir. So schnell meine Beine mich tragen wollten hastete ich diesen entgegen. Völlig aus der Puste erreichte ich 2 Frauen, die wie sich nachher herausstellte, aus Neuseeland waren. Auf meine Frage hin ob ich mit ihnen gehen könne kam ein äußerst erfreuliches: "Yes, of course". Die beiden waren total nett, Sahrarose war 2 Jahre zuvor bereits oben gewesen und kannte den "Weg". Die beiden, Sahrarose und Joana waren seit Wochen trekkingmäßig unterwegs, hatten einige Gipfel bestiegen und völlig gut drauf.

Kurze Zeit später ging es rechts den Berg hinauf. Also wurden die Steigeisen angeschnallt und weiter ging es. In manchen Passagen war der Pickel recht hilfreich, auch wenn es sicherlich ohne gegangen wäre. Als die Sonne aufging hatten wir eine prächtige Sicht auf viele namenlose Gipfel des Himalaya. Auch wenn die Schritte mit zunehmender Höhe immer langsamer und das Atmen beschwerlicher wurde, so vernahm mein Herz dennoch die samtig weichen Glücksgefühle. Meine Gefühle waren bei den Menschen die ich liebte, meinen Kindern, Ulli und Freunden. Sie waren einfach bei mir, auch wenn ich sie nicht sehen konnte. Erneut liefen Tränen über die Wangen, welche selbige als kleine Eiskristalle dann kühlten.

Manchmal ging es über Felsen und Geröll, welches mit den Steigeisen an den Schuhen zu kleinen Kletterpartien ausuferte.

Bei der Überquerung einer Gletscherspalte fällt mir zu allem Überfluss die Isostarflasche aus den gefrorenen Händen... dummerweise war der Minikarabiner nicht richtig eingerastet... aber zum Glück hatten die beiden "Angel Of The Night" genügend Getränke mit und boten mir aus ihren Flaschen an - danke.

Wir überholen die Ladahkies um dann einige Zeit später von dem Hilfsguide mit 3 Frauen überholt zu werden. Bei den anderen gab es Probleme, der Guide hatte 4 Studentinnen zurück zum Basecamp geschickt.

Irgendwann stand die Zahl 6000 auf dem Höhenmesser, seit dem begleitete mich nur ein Gedanke: Otto... du bist 43 Jahre alt, auf 6000 m, das genügt... steig ab. So ging es weiter und weiter. Die Wolkendecke ließ teilweise nur Sichtweiten bis ca. 20 m zu. Die Moral ging gegen Null, auch forderte die Höhe ihren körperlichen Tribut: 2 Schritte und 5 mal Atmen... immer nur den einen oben genannten Gedanken im Schädel.

Wären die beiden wunderbaren Frauen nicht gewesen... ich wäre abgestiegen, keine Frage; aber sie liefen einfach weiter, immer weiter.

Plötzlich hörten wir Freudenschreie - die Ladakhies mussten auf dem Gipfel sein! Jetzt gab es kein Halten mehr, 10 Minuten später lag uns der Stok Kangri zu Füßen. Weitere 5 Minuten vergingen und die restlichen Studendinnen samt Guide trafen ein. Nun liegen wir uns in den Armen, tauschen die Kameras und lachen, keine Spur mehr von den Strapazen der letzten Stunden.

Der Guide und seine Truppe zünden am Altar Räucherwerk an, befestigen dort Gebetsfahnen und einen Wimpel. Sie singen Mantras und bitten uns in ihren Kreis. Bewegende Gefühle in über 6000 m Höhe durchströmen meinen Körper - Andacht, Ehrfurcht und das Gefühl angekommen zu sein vermischen sich zu einer tiefgehenden Erfahrung.

Nun steige ich auf den höchsten Punkt, an zwei Seiten fällt die Schneewand fast senkrecht ab - einfach himmlisch hier zu stehen, den Wind und die Kälte zu spüren. Schade, dass wir noch immer in der Wolke sind, zu sehen gibt es nichts.

Nach einer guten halben Stunde machen wir uns auf den Rückweg. Einen Teil des Gletschers rutschen wir auf dem Hosenboden herunter, mit dem Pickel bremsend, die Steigeisen in die Höh`- fun pur, und rasend schnell.

Der Aufstieg dauerte 7 Stunden, davon ca. 5 1/2 Stunden im Schnee. Der Abstieg zum Basecamp ist in 4 Stunden geschafft.

Joana und Sahrarose wollen direkt weiter absteigen, ich bin total kaputt und bevorzuge die Ruhe in meinem Zelt im Basecamp, welches nun ganz allein dort steht. Niemand mehr da. Die Augen fallen direkt zu, tiefer Schlaf bemächtigt sich meiner. Doch dann werde ich unsanft geweckt, es blitzt donnert und Regnet wie aus Kübeln. Wenige Minuten später steht mein Zelt unter Wasser, ein kleiner Bach fließt hindurch, erreicht die Höhe der Thermarestmatte (2 cm), und durchtränkt zusammen mit den Sturzbächen von oben sämtliche Klamotten. Gegen 16 Uhr hört das Inferno auf, also raus aus dem Schwimmbad, die Sachen zusammengepackt und nichts wie runter. Um 2 Uhr nachts erreiche ich total am Ende meiner Kräfte den Ort Stok. Müßig zu sagen das hier kein Guesthouse mehr auf hat, falls es überhaupt eines gibt. Nach Durchwanderung des Dorfes lege ich mich abseits der Piste, welche hier beginnt, auf die nasse Matte in den nassen Schlafsack auf den Steinacker. Totz Kälte schlafe ich direkt ein. Um 5 Uhr wecken mich die ersten Sonnenstrahlen. Die Sachen werden eingepackt und auf geht es zur Piste... ca. 15 km liegen vor mir. Da erscheint ein Auto, ich halte den Daumen im Wind, so wie früher... der Wagen hält und nimmt mich bis nach Leh mit - danke.

Der Tag gehört dem Bett, der Ruhe, dem Verarbeiten des Erlebten - Dankbarkeit erfüllt mein Sein.

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